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Über die Landfrauen von Uster


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Vorstand

Vorstand Landfrauen Bezirk Uster 2012

v.l.n.r. stehend:
Sylvia Müdespacher, Lisa Vollenweider-Wirz, Beatrice Meili,
Martha Angst, Daniela Holzmann-Dinten, Margret Salzmann
v.l.n.r. kniend:   
Elsbeth Bosshard-Kauer, Pia Huber, Monika Denzler-Hug

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Liebe Landfrauen

Täglich machen wir sie, neue Erfahrungen. In Gedanken bis hin bei der Arbeit in Haus und Hof. Überall machen wir Erfahrungen; bei unseren Tätigkeiten, aber auch in zwischenmenschlichen Belangen. Sie füllen unseren Rucksack mit Lustigem und Traurigem. Die Erfahrungen können uns fröhlich stimmen oder aufwühlen.

Was jedoch für unseren Verein wichtig ist - wir können an unseren gemeinsamen Aktivitäten unsere Erfahrungen austauschen. Was gibt es spannenderes als Geschichten, die aus dem Leben erzählen?

Ich freue mich auf Ihre Geschichte und verbleibe mit guten Wünschen zum Neuen Jahr

Ihre Elsbeth Bosshard–Kauer

Agenda
2012

6. Juni   
Landfraue-Zmorge
12. Juni   
Vereinsreise -> Wohin es geht
21. Juli   
Erholungstag für Daheimgebliebene -> Flyer
1./ 2. September   
Chilbimärt Maur
8. September   
Chilbimärt Mönchaltorf
21.- 30. September   
Züspa
6. November   
Tag der Pausenmilch
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Rückblick


Bericht über GV 2012

Jahresbericht 2011







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Über die Landfrauen von Uster

Jubiläumsversammlung – 50 Jahre Landfrauenverein Bezirk Uster

Daniela Holzmann
Mit Alphornklängen und einem Kuchengutschein wurden am 2. Februar die vielen Landfrauen zum 5o. Jubiläum ihres Vereins im Mönchhofsaal begrüsst. Der festlich geschmückte Saal in den Bezirksfarben rot und weiss spiegelte das Herzblut des Vorstandes und der Mitglieder für die Anliegen der Landfrauen wider, inmitten der verschneiten Landschaft um den Greifensee.
Von Hand wurde aus drei Ähren für jedes Mitglied ein Liebeknoten geflochten. Diese kleinen Kunstwerke wurden zusammen mit einem Sack feiner Ustermer Dinkelnudeln als Jubiläums-Andenken verschenkt.

Rücktritte nach 20-jähriger Vorstandstätigkeit
Die Präsidentin Margrit Wiederkehr aus Schwerzenbach führte die über 120 Anwesenden speditiv und humorvoll durch die  Traktanden. Sie freute sich über den vollen Saal.
Auch in diesem Jahr beeindruckte der Erlös aus dem Verkauf von Backwaren an den Märkten. Die Ländliche Familienhilfe erhielt 2009 beinahe Fr. 8'000.--und das Werkheim Uster Fr. 2'000.--
Nach 20-jähriger Vorstandsmitgliedschaft musste die Präsidentin ihr Zepter weitergeben. Als Nachfolgerin stand schon vorher die Vizepräsidentin Elsbeth Bosshard aus Forch fest. Landfrauen planen nicht überstürzt aber umsichtig - und sie wurde einstimmig und mit grossem Applaus und Blumenstrauss gewählt. Auch die geschätzte Kassiererin Ursi Maurer aus Fällanden musste den Vorstand nach 20 Jahren verlassen. Für Fällanden wurde Daniela Holzmann ohne Gegenstimme neu in den Vorstand gewählt. Sie freue sich im Vorstand mithelfen zu dürfen. Sie komme nicht aus dem landwirtschaftlichen Bereich, habe aber vor 10 Jahren den offenen Bäuerinnenkurs im Strickhof in Wülflingen besuchen dürfen. Dank der fundierten und praxisorientierten Ausbildung in Ernährung, Haushalt, Garten, Selbstversorgung und Handarbeit kann sie heute
als Mutter von 3 Kindern ihren Haushalt rationell und mit Freude „managen.“ Eine Stelle im Vorstand aus der Gemeinde Schwerzenbach bleibt vorerst vakant. Die Revisorin Esther Frei gab ihren Rücktritt turnusgemäss bekannt. Neu wurde Erika Pfister für dieses Amt gewählt. Alle Zurücktretenden erhielten prächtige
Blumensträusse und viel Applaus.

Erfahrene Landfrauen im Podiumsgespräch mit Sylvia Minder
Die neue Schulleiterin des Strickhofes Wülflingen, Frau Sylvia Minder, lud vier erfahrene Landfrauen zu einem Gespräch an den nostalgisch gedeckten Tisch auf der Bühne ein. Frau Minders Grossmutter, Frau Wettstein aus Benglen, gehörte zu den Gründerinnen der 1935 gegründeten Bezirksfrauenkommission.
Aus dieser Kommission entstand am 28. Januar 1960 der 1.
Landfrauennachmittag.
Frau Rosine Hürlimann, Frau Fridi Lippuner, Frau Margrit Pfister und Frau Fanny Schärer erzählten uns, wie sie schon in den früheren Jahren die Generalversammlungen mit Abschalten, Zuhören und Geniessen gestaltet hatten. Es war ihnen ein Anliegen, den Kontakt unter den Bäuerinnen zu unterstützen. Margrit Pfister setzte sich für den Beruf der„Bäuerin“ sehr ein. Die Bauerntöchter hätten darunter gelitten, keine Ausbildung vorweisen zu können. An der Schweizerischen Ausstellung für Frauenarbeit, 1928 in Bern, wurde
durch das Logo „Wir Bäuerinnen“ die Wertschätzung für die vielseitige Arbeit der Bauersfrau mehr Ausdruck gegeben. Auf die Frage von Frau Minder, was sie sich für die Zukunft wünschen würden, meinten sie alle:“ Die Arbeit der Bäuerin muss geschätzt werden, sodass sie mit Freude ihre anspruchsvolle
Arbeit im Hof und Haus leisten kann. Ihre Arbeit muss bezahlt sein. Durch den anhaltenden Druck zu Veränderung und mehr Leistung besteht zunehmend die Gefahr, dass die Frauen davon laufen.„

Auftanken
Nach 5 lüpfigen Tänzen der Volkstanzgruppe Maur kam der gemütliche Teil mit dem traditionellen Päckliverkauf, selbstgebackenen Kuchen und Torten, Sandwiches, Getränken und Kaffee. Gestärkt im Herzen traten alle nach 17 Uhr ihre Heimreise an. Viele freuen sich bereits auf die kommenden Veranstaltungen.

Landfrauen Uster



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