Grusswort der Präsidentin
"Tradition bedeutet nicht Anbetung der Asche,
sondern das Weitergeben der Glut."
Jean Jaurès (1859-1914)

Liebe Landfrauen
Während ich diese Zeilen schreibe, hat uns der Sommer mit einer extremen Hitzewelle fest im Griff. Und für einmal bin ich froh, kann ich ins «relativ» kühle Büro flüchten.
Der Hitze zum Trotz laufen bereits die ersten Vorbereitungen für unseren traditionellen Herbstmarkt in Regensberg. Seit 1961 wird die Glut von Generation zu Generation weitergegeben. Bewährtes wird erhalten und Neues kommt dazu.Gemeinsam, mit viel Engagement und Freude, schaffen wir es, Jahr für Jahr eine einmalige Marktstimmung in die Oberburg zu zaubern. Dafür werden wir reichlich belohnt und wir durften und dürfen auch in Zukunft viele Organisationen mit einem finanziellen Beitrag unterstützen.
So wird aus Vergangenem etwas Wertvolles für die Zukunft – von Herz zu Herz und von Generation zu Generation.
Herzlichen Dank allen, die dazu beitragen!
Sonnige Landfrauengrüsse
Pia
Agenda
Chrysanthema Lahr 2026
Geführter Rundgang durch das Blumenparadies in Lahr.
Anmeldeschluss: 15.10.2026
Brote mit langer Teigführung
2-tägiger Kurs für knusperfrisches Brot mit wenig Hefe, viel Zeit und der richtigen Technik.
Anmeldeschluss: 1.11.2026
Wittfrauen-Treff 2026
Ein unbeschwertes Treffen mit Gleichgesinnten!
Anmeldeschluss: 3.11.2026
Gelli Print – Kurs 2
Mit einer Gelplatte und einfachen Materialien wie Schablonen, Stempeln und Alltagsgegenständen entstehen beeindruckende Drucke, die ideal für Grusskarten, Dekorationen oder persönliche Kunstprojekte geeignet sind.
Anmeldeschluss: 30.9.2026
Festmenü
Gemeinsam bereiten wir ein festliches Viergang-Menü zu, das nicht nur kulinarisch überzeugt, sondern auch optisch begeistert.
Anmeldeschluss: 1.11.2026
ImPuls 2027 – Landfrauen in Schwyz
Stadtführung und gemeinsames Mittagessen in Schwyz. Anmeldung möglich ab Ende Oktober 2026 bis 31.12.2026
Badeferien in Andeer
Erlebe eine unbeschwerte und erholsame Ferienwoche mit Gleichgesinnten.
Die Anmeldungen werden nach Eingang berücksichtigt.
Besuch im Kantonsrat
Wir erhalten spannende Einblicke in den politischen Alltag und geniessen anschliessend zusammen ein feines Mittagessen.
Anmeldeschluss: 30.11.2026
Lottoabend mit Suppen-Znacht
Unterhaltsamer Abend mit einem einfachen, feinen Znacht.
Anmeldeschluss: 30.12.2026
Landfrauentagung 2027
Fröhlicher und gemütlicher Nachmittag mit Unterhaltung „Die besondere Glockenmusik“.
Mooskranzliebe (2 Kurszeiten)
Wir kreieren einen «lebendigen» Kranz aus Moos, in den Hauswurzpflanzen eingebettet werden.
Es stehen 2 Kurszeiten zur Auswahl.
Anmeldeschluss: 30.1.2027
Kammerspiele Seeb
Voranzeige, Einladung folgt im Programm Frühling/Sommer 2027
Delegiertenversammlung ZLV
Voranzeige: Reservieren Sie sich bereits das Datum. Detaillierte Informationen folgen Anfangs 2027.
Landfrauen-Zmorge 2027
Reichhaltiger Zmorge und Unterhaltung.
Anmeldungen werden ab 1.3.2027 entgegen genommen.

Jahresrückblick 2025
Über die Landfrauen von Dielsdorf
Der Bezirk Dielsdorf umfasst Teile des Furttales südlich – und das Wehntal nördlich des Juraausläufers Lägern.
Der Bezirk mit dem Hauptort Dielsdorf hat eine Fläche von 152.73 km². Die rund 79'000 Einwohner verteilen sich auf 22 Politische Gemeinden.
Die knapp 950 Mitglieder der Landfrauen Bezirk Dielsdorf setzen sich aus Bäuerinnen, der Landwirtschaft oder dem ländlichen Leben verbundenen Frauen zusammen.
Die Interessen der Bäuerinnen und Landfrauen in wirtschaftlicher, sozialer und kultureller Hinsicht sollen durch die Organisation von Kursen und Veranstaltungen, der Pflege und Erhaltung der ländlichen Kultur, der Geselligkeit, der Mitarbeit und Unterstützung von gemeinnützigen und sozialen Institutionen gewahrt und gefördert werden.
Die Ortsvertreterinnen betreuen die Mitglieder in den Dörfern. Die Ortsvertreterinnen-Versammlung wählt den Vorstand, der idealerweise aus den verschiedenen Regionen des Bezirkes zusammengesetzt ist.
Berichte
Gelebte Tradition und gemeinsames Engagement
Am Sonntag, 27. September 26 durften wir einen herrlichen Tag im Burghof von Regensberg erleben. Die Sonne schien uns bereits beim frühen Aufstellen ins Gesicht und liess uns die Jacken noch vor Marktbeginn ausziehen.
Viele helfende Hände im Hintergrund
Doch was im Vorfeld des Herbstmarktes geleistet wird, ist für die Besucherinnen und Besucher am Markttag schwer zu erahnen. Es stehen Wochen voller Vorbereitungen, gemeinsamer Arbeit und unzähliger kleiner und grosser Handgriffe dahinter.
Bereits im Frühling stellen sich Fragen wie: «Bieten wir wieder Zwiebelzöpfe an?», Dazu gehören beispielsweise die speziellen flachen Zwiebeln, die sich besonders gut für den traditionellen Zwiebelzopf eignen. Aber auch farbenfrohe Blumen dafür werden bereits früh im Jahr angebaut und gepflegt, damit sie ab Beginn des Sommers geerntet und sorgfältig getrocknet werden können.
Auch die Kreativität kommt nicht zu kurz: «Gibt es Neues oder Wiederentdecktes zum Handarbeiten?» Hier tauscht man sich aus, stöbert bei Pinterest und hört sich um, was im Moment so Trend ist.
«Was mache ich mit all den vielen Früchten und Gemüsen, die bei mir im Garten gedeihen? Soll ich als Einkochkünstlerin etwas Neues wagen, oder bei bewährten Rezepten bleiben?»
Je näher der Markt rückt, umso mehr nimmt die Arbeit zu. Knoblauchpaste wird für das beliebte Chnoblibrot hergestellt und die einzelnen Brote sorgfältig bestrichen. Ebenfalls im Gemeinschaftswerk werden Zwiebeln gerüstet, an Haselstecken gebunden und Dekorationssträusschen angebracht, so dass die Zwiebelzöpfe als schönes Mitbringsel oder auch für sich selbst gekauft werden können. Nicht zu vergessen die leckeren Brätzeli. Einen ganzen Tag lang wird gemeinsam mit rund 10 Brätzeli-Eisen gebacken. Brote und andere Backwaren werden frisch vor Marktbeginn von den Heimbäckerinnen nach Regensberg gebracht.
Die Trachtentanzgruppe bereitet sich ebenfalls auf ihren Auftritt vor. Tänze werden einstudiert und gemeinsam geprobt, damit sie am Herbstmarkt mit viel Freude und sicherer Schrittfolge präsentiert werden können.
Gemeinsam durch schwierige Zeiten
Zudem zeigt sich bei den gespendeten Waren, wie wichtig gegenseitige Unterstützung ist. Alternierend erhalten wir Spenden aus dem Wehntal und dem Furttal – in diesem Jahr war das Wehntal an der Reihe. Aufgrund des heftigen Unwetters mit Hagel Ende August mussten wir jedoch insbesondere bei Blumen, Gemüse und Früchten zusätzlich um Unterstützung aus dem Furttal bitten. Dieser Bitte wurde grosszügig entsprochen, und für diese unkomplizierte und wertvolle Hilfe sind wir sehr dankbar.
Ein Markt voller Engagement
Am Markttag selbst beginnt die Arbeit früh. Ab 08.00 Uhr wird alles angeliefert, aufgebaut und die Stände liebevoll dekoriert. Schliesslich soll der Herbstmarkt pünktlich um 10.00 Uhr seine Tore öffnen können. Bis zum Ende des Anlasses wird verkauft, bewirtet, aufgeräumt und überall dort angepackt, wo helfende Hände gebraucht werden. Allein am Anlass selbst werden über 300 Arbeitsstunden von unseren freiwilligen Helferinnen und Helfern geleistet. Dazu kommen die unzähligen Stunden der monatelangen Vorbereitungen, insgesamt ergibt das weit über 1'000 Arbeitsstunden.
Ein herzliches Dankeschön
Hinter diesen Zahlen stehen Menschen, die engagiert und mit Freude ihre Freizeit einsetzen, Verantwortung übernehmen, mitdenken, organisieren, backen, kochen, nähen, basteln, pflanzen, transportieren, aufbauen, verkaufen und am Ende auch wieder aufräumen. Ihnen gebührt ein riesiger Applaus und unser herzlichstes Dankschön! Ohne diesem grossartigen freiwilligen Einsatz wäre ein Anlass dieser Grösse nicht möglich. Ebenso danken wir allen Spenderinnen und Spendern für ihre Grosszügigkeit sowie den zahlreichen Besucherinnen und Besuchern für ihr Kommen, ihr Interesse und ihre Unterstützung.
Jede einzelne Stunde, jeder Handgriff und jede Mitwirkung trägt dazu bei, dass diese langjährige Tradition weitergeführt werden kann. An einem solchen Anlass wird einem wieder besonders bewusst, wie viel man gemeinsam erreichen kann, schliesslich wird der gesamte Erlös an verschiedene gemeinnützige Organisationen gespendet. So wird das Engagement vieler helfender Hände weitergetragen und schenkt Menschen und wertvollen Projekten Unterstützung.
Wir freuen uns bereits heute auf den nächsten Herbstmarkt in Regensberg!
«Besuch bei den Damhirschen»
Rund 30 Landfrauen trafen sich auf dem Hof von Silvia und Peter Meier in Rümlang zu einem gemütlichen Sommerabend. Bereits beim Eintreffen wurden wir auf dem liebevoll mit Sonnenblumen dekorierten Vorplatz mit einem feinen Apéro empfangen. Die Wurst- und Aufschnittplatten – selbstverständlich aus eigenem Hirschfleisch – fanden grossen Anklang.
Anschliessend machten wir uns ohne Gepäck auf den Weg zu einem Spaziergang über die Anhöhe im Glatttal. Der Weg führte vorbei an der Sternwarte und bot eine eindrückliche Aussicht: Auf der einen Seite der Flughafen Zürich, auf der anderen der Hönggerberg, Seebach bis Wallisellen und der Üetliberg. Vorbei an Feldern mit Hafer, Sojabohnen und Obstbäumen genossen wir trotz des Geräuschpegels von Autobahn und Flughafen die besondere Atmosphäre. Im Frühling verwandeln die blühenden Obstbäume und farbenfrohen Wiesen die Gegend in ein besonders reizvolles Ausflugsziel – ein Ort, den man sich unbedingt merken sollte. Eine Teilnehmerin brachte das Gefühl treffend auf den Punkt: «Freiheit pur.»
Unterwegs erfuhren wir zudem Wissenswertes über die Gegend. Der Hof der Familie Meier liegt an der Altwi, deren Name auf das lateinische alta via («alte Strasse») zurückgeht. Einst verlief hier eine wichtige Verbindung zwischen Winterthur und Baden. Auch das steile Wegli, im Volksmund liebevoll «Buuchweewäägli» genannt, hat seine eigene Geschichte: Auf dem anstrengenden Aufstieg klagten kleine Mädchen über Bauchweh, worauf ihre Väter sie kurzerhand die Treppe hochtrugen.
Ein besonderes Highlight war der Besuch bei den Damhirschen. Die zutraulichen Tiere freuten sich über mitgebrachtes altes Brot und Fallobst. Silvia und Peter Meier erzählten Spannendes über die Haltung der Hirsche, ihre Ernährung, das Wachstum der Geweihe sowie über Jagd und Vermarktung. Die interessanten Ausführungen gaben einen eindrücklichen Einblick in ihren Betrieb.
Zurück auf dem Hof wartete im gemütlichen Schürstübli bereits der gedeckte Tisch, und der Grill war eingeheizt. Beim gemeinsamen Bräteln liessen wir den Abend in geselliger Runde ausklingen. Es wurde viel erzählt, gelacht und die angenehme Atmosphäre genossen.
Ein herzliches Dankeschön an Silvia und Peter Meier für ihre Gastfreundschaft sowie an Silvia für die hervorragende Organisation dieses rundum gelungenen Abends.
21.06.26 Wehntal und 22.06.26 Furttal
Die diesjährige Landfrauenreise führte bei strahlendem Sonnenschein in den Kanton Aargau und war für alle Teilnehmerinnen ein gelungener Anlass voller Gemeinschaft, interessanter Eindrücke und gemütlicher Stunden. Sowohl am Donnerstag mit 57 als auch am Freitag mit 43 Frauen durfte eine fröhliche und aufgestellte Gruppe unterwegs sein.
Der erste Halt im Landgasthof Zu den drei Sternen in Brunegg bot Gelegenheit bei Kaffee und frischen Gipfeli gemütlich in den Tag zu starten.
Anschliessend stand eine kurze Führung im Schloss Wildegg auf dem Programm. Wir bekamen Einblick in die spannende Geschichte der Schlossbesitzer und hatten danach Gelegenheit, die Räumlichkeiten oder Gärten selbst zu entdecken. Am meisten beeindruckten mich die grossen Zimmer und die ineinander übergehenden Räume. Besonders viel Freude bereiteten auch die liebevoll gestalteten Blumenarrangements auf den Tischen im Schloss.
Nach der kulturellen Entdeckung ging die Reise weiter zum gemeinsamen Mittagessen im Restaurant Delphin in Meisterschwanden. Uns erwartete nicht nur feines Essen, sondern auch ein herrlicher Ausblick auf den See. Die entspannte Atmosphäre lud zum Verweilen und zum Austausch ein.
Die Schiffstation direkt unterhalb des Restaurants animierte einige Teilnehmerinnen dazu, die Fussbadsaison zu eröffnen. Am Nachmittag stand eine gemütliche Schifffahrt auf dem Programm. Dabei konnten wir die schöne Landschaft mit herrlicher Sicht in die Berge vom Wasser aus bewundern und die gemeinsame Zeit geniessen.
Zum Abschluss führte uns die Reise nach Lenzburg. Dort liessen wir den gelungenen Tag bei Glacé und Apéro ausklingen.
Ein herzlicher Dank geht an alle Teilnehmerinnen, die mit ihrer guten Laune und Gemeinschaft zum Gelingen dieser beiden schönen Reisetage beigetragen haben.
«Ewigi Liebi» begeistert über 70 Teilnehmerinnen
Ein besonderer Abend ganz im Zeichen von Freundschaft, Genuss und Emotionen fand am Donnerstag, 23. April 2026 beim exklusiv gebuchten Frauen-Kinoabend im Neuen Kino Freienstein statt. Insgesamt 71 Teilnehmerinnen versammelten sich, um gemeinsam einen unvergesslichen Anlass zu erleben. Mit gutem Essen und dem beliebten Schweizer Kinofilm «Ewigi Liebi».
Bereits beim Eintreffen war die Stimmung warmherzig und ausgelassen. In liebevoll vorbereitetem Ambiente wurden die Gäste herzlich empfangen. Die festlich gedeckten Tische und die entspannte Atmosphäre boten den idealen Rahmen, um den Alltag hinter sich zu lassen. Beim anschliessenden Nachtessen kamen die Teilnehmerinnen in Genuss eines feinen Menüs, das nicht nur gastronomisch überzeugte, sondern auch Raum für angeregte Gespräche schuf. Es wurde gelacht, erzählt und miteinander angestossen, ein gelungener Auftakt für den weiteren Abend.
Im Anschluss durfte auf den Kinositzen Platz genommen werden. Der Film «Ewigi Liebi», eine berührende Schweizer Komödie über Liebe, Beziehungen und die Herausforderungen des Lebens, sorgte für viele Lacher, aber auch für nachdenkliche Momente. Die Mischung aus Humor und Tiefgang kam beim Publikum bestens an.
Die Kombination aus kulinarischem Genuss und kulturellem Erlebnis machte den Anlass zu einem rundum gelungenen Event. Viele Teilnehmerinnen zeigten sich begeistert und betonten, wie wertvoll solche gemeinsamen Erlebnisse seien.
Der Frauen-Kinoabend hat einmal mehr bewiesen, wie wichtig Gemeinschaft und kleine Auszeiten vom Alltag sind und dürfte sicherlich nicht der letzte Anlass dieser Art gewesen sein.
Ganz lieben Dank an Barbara Flükiger fürs Organisieren!
Am 11. März 2026 trafen sich rund 100 Landfrauen im Lettenpark in Rümlang zur jährlichen Landfrauentagung des Bezirks Dielsdorf.
Der helle Saal war frühlingshaft geschmückt und bald von mehrstimmigen Klängen erfüllt. Das Frauenjodelchlörli Embrach, das 1951 als erster reiner Frauenjodelchor der Region gegründet wurde, eröffnete mit sechs Stimmen den Nachmittag und sorgte für eine stimmungsvolle Atmosphäre.
Mit dem Zitat von Franz von Assisi: «Schon ein ganz kleines Lied kann viel Dunkel erhelle» eröffnet Präsidentin Pia Schellenberg die Tagung. Sie begrüsst alle Teilnehmerinnen, Ehrenmitglieder und Gäste herzlich und bedankte sich beim Organisationskomitee aus Landfrauen von Niederglatt, Oberglatt und Rümlang für die Vorbereitung des Anlasses. Ein weiterer Dank ging an die Firma Juchler Tobias AG, welche den Raum zur Verfügung stellte.
Ich ihrem Rückblick erinnerte Pia Schellenberg an ein ereignisreiches Vereinsjahr 2025 Zu den besonderen Anlässen gehörten unter anderem der Besuch im Theater Seeb, das exklusiv für die Landfrauen reserviert war, die Eröffnung des Pfarr- und Kirchgemeindehauses in Regensberg, sowie die Einweihung des Agrarcenters in Niederhasli, welche die Landfrauen unterstützten. Ein Höhepunkt des Jahres war der beliebte Herbstmarkt in Regensberg. Dank der vielen Helferinnen und Helfer, Spenden sowie der zahlreichen Besucherinnen und Besucher konnte dieser erneut erfolgreich durchgeführt werden. Der Erlös ermöglicht es, verschiedene Institutionen, Menschen in schwierigen Lebenssituationen sowie die Familienhilfe zu unterstützen.
Auf einen klassischen Jahresrückblick verzichtete die Präsidentin bewusst. Stattdessen wurde ein Film gezeigt, den Cornelia Frei zusammengestellt hatte. Die Teilnehmerinnen staunten über die Vielzahl der Aktivitäten im vergangenen Jahr und freuten sich über die kreativen Fotos, die immer wieder für Schmunzler sorgten.
Nach einer Schweigeminute zum Gedenken an die verstobenen Landfrauen erklangen erneut Jodellieder des Frauenchörlis Embrach. Beim Refrain von «Doch das Härzchlopfe» sangen viel der Anwesenden mit.
Karin Keller vom Geschäftsausschuss der ländlichen Familienhilfe überbrachte die Grüsse vom Unterländer Vorstands und machte auf verschiedene kommende Anlässe aufmerksam.
Sie betont die Bedeutung der Tagung als Treffpunkt für Austausch und Kontaktpflege und dankte den Landfrauen herzlich für ihre Unterstützung des Sozialwerks Familienhilfe. Keller erklärte zudem, wie sich die Kosten eines Einsatzes zusammensetzen und wies darauf hin, wie wichtig eine frühzeitige Anfrage der Entlastungseinsätze sind. Im Jahr 2025 konnte die ländliche Familienhilfe fünf Familien aus dem Bezirk mit insgesamt 44 Arbeitstagen unterstützen. Falls Kapazität vorhanden ist, ist auch ein Einsatz bei Nichtmitgliedern möglich. Diese tragen aber die vollen Kosten selbst.
Für weitere musikalische Momente sorgten zwei Jodellieder zum Mitsingen. Beim Lied «Dini Seel ö chli la bambälä la» stimmten viele Frauen begeistert mit ein.
Ein besonderer Moment der Tagung war die Verabschiedung von Heidi Räz, die während vieler Jahre als Aktuarin im Vorstand tätig war. In einem kreativen Filmzusammenschnitt, ebenfalls von Cornelia Frei gestaltet, wurde ihr Engagement gewürdigt. Mit grosser Sorgfalt führte Heidi die Protokolle, organisierte die Dokumente in einer gemeinsamen Dropbox und behielt mit der Pendenzenliste stets den Überblick über die anstehenden Aufgaben. Für ihren langjährigen Einsatz wurde ihr herzlich gedankt.
Gleichzeitig durfte eine neue Vorstandsfrau willkommen geheissen werden: Simone Känzig verstärkt neu das Vorstandsteam. Die Landfrauen freuen sich über ihre Mitarbeit und wünschen ihr viel Freude bei der neuen Aufgabe.
Mit den Worten: «Tragt immer ein Lied auf den Lippen - ob laut oder leise» schloss Präsidentin Pia Schellenberg die Tagung. Beim anschliessenden gemütlichen Zusammensein mit selbstgebackenen Torten, Kuchen, Gebäck und Kaffee nutzten die Landfrauen die Gelegenheit zum Austausch, zum Knüpfen neuer Kontakte und zur Pflege bestehender Freundschaften.
- Die Wetterprognosen versprachen für die Badeferien in Andeer eine Woche Sonnenschein. Diesmal hielt Petrus sein Versprechen und die Landfrauen und Männer durften bei perfektem Winterwetter ihre Ferienwoche geniessen. Besonders beliebt ist der Graubündenpass – mit ihm gibt es viele spannende Ziele zu entdecken. Natürlich durften auch die anderen obligaten Unterhaltungen nicht fehlen, wie Ländlerabend, Lottoabend und der Vortragabend. Dieses Jahr zeigte uns Reto Attenhofer den Film «Viamala – schöne Schlucht des Schreckens». Herzlichen Dank an Susann Bopp und Vreni Gujer für die super Organisation und die kompetente Begleitung.
- Ende Januar trafen sich 24 musikalische Landfrauen im Schlössli Weiningen, um ihre ersten Versuche im Jodeln zu wagen. Unter der kompetenten und leidenschaftlichen Leitung von Cäcilia Brem sangen wir unsere ersten Töne und zum Abschuss ertönte das «Schwyzer-Jödeli» sogar zweistimmig.
- Im Seeholzbeizli in Watt trafen wir uns zum offenen Stricktreff. Nebst Stricken und Fachsimpeln durfte auch der Kaffee nicht fehlen.
- Mit Fackeln, warmer Kleidung und Hunger starteten die Landfrauen Mitte Februar beim Mattenhof in Adlikon zum «Fackelspaziergang mit Fondue». Der Weg führte uns übers Feld und durch die Rebberge zum «Räbhüsli» in In gemütlicher Atmosphäre genossen wir ein feines Fondue und die Geselligkeit.
- Mitte März luden die Landfrauen aus Bachs, Dielsdorf und Regensberg die Mitglieder zur jährlichen Landfrauentagung nach Bachs ein. Der wunderschön dekorierte Saal füllte sich bis auf den letzten Platz. Schön, dass sich so viele Frauen die Zeit nahmen, um einen informativen, aber auch geselligen Nachmittag zusammen zu verbringen.
Nach dem offiziellen Teil durften wir uns an dem wunderbaren Tortenbuffet bedienen und den Nachmittag ausklingen lassen. Herzlichen Dank den organisierenden Landfrauen für ihre grossartige Arbeit.
- Im Kurs «Makramee Windlicht» liessen wir eine alte Knüpftechnik wieder aufleben.
- Einen unvergesslichen Abend erlebten 86 Landfrauen an einer exklusiven Veranstaltung in den Kammerspielen Seeb. Den Abend starteten wir mit einem Buffet, das keine Wünsche offenliess. Frisch gestärkt wechselten wir in den Theatersaal mit einem imposanten Kronleuchter. Das Stück «Die lieben Eltern» brachte uns zum Schmunzeln aber auch zum Nachdenken.Dieser Anlass war ein voller Erfolg. Wir pflegten den Geist, den Bauch und das Miteinander.
- Im Kurs «Belegte Brote» selber machen, verriet uns Lilian Tipps und Tricks, wie sie schön gelingen und fein schmecken.
- Die Staudenbörse fand im April im Seeholzbeizli in Watt statt. Es war ein herrlicher Frühlingstag und wir genossen die Sonne und den Kuchen draussen am Festbank. Auch Pflanzen wurden von den einen rege gebracht und von anderen wieder mitgenommen.
- Der Kurs «Pusteblume» wurde drei Mal durchgeführt. Bea und Martin Leeger stellten sich als Kursleiter und ihren Hof als Kursort zur Verfügung. Vielen herzlichen Dank!
- Die diesjährige Landfrauenreise führte uns nach Bad Waldsee in Deutschland zur Mostbäuerin. Pünktlich zum Mittagessen trafen wir auf dem Gut der Familie Waggershauser ein. Nach der Begrüssung durch die Mostbäuerin, genossen wir den feinen Mostzüglevesper. Trotz dem garstigen Wetter fuhren wir mit dem Mostzügle über das Gut und erhielten viele Informationen. In der warmen, hauseigenen Brennerei erzählte die Mostbäuerin Interessantes über den Aroniaanbau, die Bienenhaltung, die Streuobstwiesen und den Kräuteranbau. Nach einem warmen Kaffee und feinen Kuchen gings wieder auf den Rückweg. Herzlichen Dank der Firma Hess für die gute Fahrt und Daniela Fürst für die Organisation.
- Im Kurs «Kräuter haltbar machen» tauchten wir in die Welt der Kräuter ein und liessen uns verzaubern und inspirieren.
- Ende Mai hatte die Bevölkerung von Regensberg die Gelegenheit, das umgebaute Kirchgemeindehaus zu besichtigen und sich bei einem Apéro auszutauschen. Bea, Cornelia und ich betreuten den Apéro, dies als Dankeschön an die Kirchenpflege, welche immer sehr grosszügig mit uns und unserem Herbstmarkt ist.
- Im Juni trafen sich ein paar fleissige Frauen zum «Nähen für den Herbstmarkt». Auch dieses Jahr durften wir auf die fachkundige Leitung von Marianne Fischer und ihrem Team zählen. Herzlichen Dank! Vielen Dank auch den Näherinnen für euren Beitrag an ein buntes Marktangebot.
- Ende Juni rief der Zürcher Bauernverband zu einer Aktion für Blatten, dem verschütteten Ort im Lötschental, auf. Die Idee war, eigens dafür gestaltete Tirggel vor einer Landi zu verkaufen. Der gesamte Erlös ging direkt an die betroffenen Bauernfamilien in Blatten. In unserem Bezirk wurden vor der Landi Surb und Landi Adlikon die Tirggel durch Landfrauen verkauft. Herzlichen Dank an alle, die sich an dieser Aktion beteiligt haben.
- Das Städtli Regensberg hat für uns Landfrauen eine besondere Bedeutung. Erstens ist der Turm Teil unseres Logos und zweitens findet der wohl traditionellste und wichtigste Anlass, der Herbstmarkt, auf der Oberburg in Regensberg statt. Höchste Zeit, mehr über die Geschichte von Regensberg zu erfahren. An einem wunderschönen Sommerabend trafen wir uns zur Städtliführung vor dem Restaurant Löwen. Wir erfuhren viel über die Geschichte, aber auch über verborgene und geheimnisvolle Seiten des historischen Landstädtchens. Bei einem Apéro mit Flammkuchen in der Gartenwirtschaft des Restaurant Löwen, liessen wir den Abend ausklingen.
- Dieses Jahr luden uns Johanna und Theres ins Limmattal zum «Spaziergang mit brätle» Wir versammelten uns auf dem Sonnenhof, hoch über dem Limmattal, wo uns die beiden herzlich begrüssten. Johanna zeigte uns ihren Hof und erzählte die Geschichte dieses besonderen Ortes. Nach dem Spaziergang erwarteten uns die Männer in der gemütlichen «Festbeiz» und überraschten uns mit ihrem Service. Für einmal übernahmen sie das Grillieren und wir durften uns bedienen lassen. Herzlichen Dank Euch allen für die wunderbare Gastfreundschaft!
- Am Bettag fand der beliebte Anlass «Vo Puur zu Puur» Diesmal mit neun Betrieben aus unserem Bezirk. Herzlichen Dank an alle Familien, welche sich beteiligten und keinen Aufwand scheuten, der Bevölkerung die produzierende Landwirtschaft zu zeigen.
- Vor dem Herbstmarkt trafen sich fleissige Landfrauen, um wunderschöne Bölläzöpf zu flechten und feine Brätzeli zu backen. Nebst der Arbeit sind dies immer wieder schöne, gesellige Treffen, wo auch das Kulinarische nicht zu kurz kommt. Herzlichen Dank an Barbara Flükiger für das Gastrecht in der Backstube und den feinen Zmittag. Ebenso ein grosses Dankeschön an Cornelia Frei für das Gastrecht auf dem Hof, der Familie Maurer für die fachkundige Anleitung und Wilfried Nöthiger für die feine, legendäre Böllewähe.
- Am letzten Sonntag im September herrschte bereits am frühen Morgen emsiges Treiben auf der Oberburg in Regensberg. Die Landfrauen freuten sich auf «ihren» Herbstmarkt und brachten allerlei Sachen für den Verkauf. Auch Torte für Torte fand ihren Weg nach Regensberg. Unser Tortenbuffet ist legendär und sehr beliebt. Nebst unseren traditionellen Marktständen besuchten uns dieses Jahr zwei Landfrauen und zeigten den Besuchern ihr Handwerk. Regula Weber kam mit ihrem Spinnrad und bei Pia Heller konnten die Gäste einen Freundschaftsknoten aus Stroh flechten. Herzlichen Dank den beiden Frauen für ihr Engagement.
Die Klänge der Drehorgel, die Darbietungen der Trachtentanzgruppe und das kleine, aber feine Orgelkonzert in der Kirche rundeten den erfolgreichen Anlass ab. Auch euch ein herzliches Dankeschön.
Für mich persönlich war dieser Herbstmarkt noch etwas spezieller als in anderen Jahren. Durfte ich doch an diesem wunderbaren Tag meinen 55. Geburtstag feiern. Meine Vorstandskolleginnen überraschten mich mit einem grossen Banner, einem wunderschönen Blumenstrauss und einem Geburtstags-Ständli. Noch nie haben mir so viele Menschen zu meinem Geburtstag gratuliert. Herzlichen Dank meinen Frauen – es hat mich tief im Herzen berührt.
Einmal mehr konnten wir wieder einen traumhaften Umsatz erwirtschaften.
Herzlichen Dank allen HelferInnen, SpenderInnen, der Stiftung Schloss Regensberg, der Örgelifrau, der Trachtentanzgruppe, der Reformierten Kirchgemeinde, dem Buschauffeur, dem Parkplatzeinweiser und der Gemeinde Regensberg. Dank Euch allen können wir auf einen gelungenen Herbstmarkt zurückblicken und einigen Menschen und Institutionen mit einem Geldbetrag Freude schenken.
- Anfang Oktober wurde das neue Agrar-Center in Niederhasli eingeweiht. Dreissig Landfrauen aus den Bezirken Bülach und Dielsdorf unterstützten das Catering beim Service. Die Landfrauen meisterten ihre Aufgabe mit Bravour und Humor. Ein Gruppenfoto mit der bekannten Moderatorin, Christa Rigozzi, war der Höhepunkt. Herzlichen Dank allen Frauen für ihren Einsatz.
- Bad Reuthe im Bregenzerwald war unser Ziel für unsere ersehnten Wellnesstage. Die schöne Landschaft und die herzlichen Einheimischen schlossen wir sofort in unsere Herzen. Auch Petrus war uns wohlgesinnt und liess den Föhn im Bregenzerwald blasen, sodass wir zwei herrliche Tage bei Sonnenschein und angenehmen Temperaturen geniessen konnten. Auch der Besuch an der Hotelbar durfte nicht fehlen, so konnten wir den Tag bei einem Drink ausklingen lassen. Herzlichen Dank an Hermine Frei für die tadellose und aufmerksame Organisation.
- Ende Oktober fand der Tag der Pausenmilch Herzlichen Dank an alle Frauen, die sich in den Schulen engagierten.
- Der Apfelwähentag war eine Premiere der Zürcher Landfrauen und wurde im ganzen Kanton am letzten Freitag im Oktober durchgeführt. In unserem Bezirk gab es drei Standorte: Vor dem Volg in Neerach, vor dem Volg in Dielsdorf und im Erlenhoflädeli in Dällikon. Der Anlass war ein voller Erfolg und ich möchte mich ganz herzlich bei den Standverantwortlichen, Kathrin Engelhard, Regula Weber und Fränzi Rüegg, sowie allen Bäckerinnen für ihren Einsatz bedanken.
- Den Abschluss unseres Landfrauenjahres machte der Kurs «Abstrakte Acrylmalerei auf Leinwand». Man lernte, mit wenigen Tricks ein tolles Gemälde herzustellen.
- Der Vorstand traf sich zu 7 Sitzungen und einem Vorstandsessen.
- Die Ortsvertreterinnen trafen sich zu 2 Sitzungen, sowie der Adventsstubete im Kirchgemeindehaus in Steinmaur.
Wir können auf ein tolles und ereignisreiches Jahr zurückblicken. Herzlichen Dank Euch allen für Euer Mitmachen, Mithelfen, Mitdenken und Unterstützen. Nur gemeinsam können wir etwas erreichen.
Für’s neue Jahr wünsche ich Euch und Euren Familien von Herzen alles Gute in Haus und Stall und viele schöne Stunden im Kreise der Landfrauen.
Eure Präsidentin
Pia Schellenberg

Meor ehrod das Ault und grüozod das Nü, und blibod üs sealb und dor Hoammad trü“
Das Alte ehren, das Neue begrüssen und dabei uns selbst treu bleiben: Als hätte der Bizauer Lyriker Gebhard Wölfle im Schlussvers seines Gedichts anlässlich der Eröffnung der Wälderbahn 1902 uns Landfrauen und unsere Werte charakterisiert. Vielleicht fühlten wir uns deshalb sofort Pudelwohl im Bregenzerwald, inmitten sanfter Hügel, buntgefärbten Wäldern, schmucker und moderner Schindelhäuser, weidender Kühe und herzlichen Einheimischen, die mit einem «Griasseich» oder «Hallo» freundlich beim Vorbeigehen grüssten.
Hermine Frei hatte für unsere Wellnesstage Bad Reuthe im Bregenzerwald ausgesucht. Ihre Enttäuschung über den schlechten Wetterbericht, liess sie sich nicht anmerken, versorgte die vierzig Auszeit-Teilnehmerinnen auf der Non-Stopp Hinfahrt mit Biberli, Kafi und Informationen über unsere Zielregion. Unsere Begeisterung über die schöne Landschaft, die sich uns nach dem Überqueren des Bödeles präsentierte, musste auch auf Petrus ansteckend gewirkt haben: Statt des angesagten dreitägigen Regenwetters, schickte er uns den lieben Föhn und wir konnten bei Sonnenschein und angenehmen Temperaturen im Wasser plantschen, die Gegend wandernd erkunden, mit dem Fahrrad eine Runde drehen oder die Flaniermeile Bezaus unsicher machen.
So individuell wie jede der vierzig angereisten Landfrauen, gestaltete jede ihre eigenen Wellnesstage und immer fand sich eine Frau, die mitkam, mitmachte und sich mitfreute über die schönen Begegnungen und tollen Erlebnisse. Am Morgen traf man sich am reichhaltigen Frühstücksbuffet und tauschte beim Zmörgele die Ideen für den Tag aus. Nach dem Abendessen liessen wir den Abend an der Hotelbar bei einem feinen Drink,
viel Lachen und Erzählen der verschiedenen Tagesaktivitäten ausklingen. Noch längst haben wir nicht alles gesehen, alles erlebt im schönen Bregenzerwald: Wir kommen wieder!
Anlässlich des neuen Agrar-Centers in Niederhasli, fand am Freitag, 10. Oktober, die Eröffnungsfeier statt. Über 300 geladene Gäste versammelten sich, um das moderne Zentrum zu erkunden und gebührend zu feiern.
Nach einem informativen Rundgang durch die neuen Räumlichkeiten genossen die Anwesenden einen Apéro, gefolgt von einem köstlichen Abendessen und einem verführerischen Dessert. Durch den Abend führte die beliebte Moderatorin Christa Rigozzi, die mit ihrem Charme für eine lockere Atmosphäre sorgte und die an der Eröffnung Beteiligten in gebührendem Ausmass ehrte.
Die Landfrauen der Bezirke Dielsdorf und Bülach durften den Service übernehmen und so zum Gelingen des Abends beitragen.
Insgesamt war es ein spannender und gemütlicher Abend, der die Eröffnung des Agrar- Centers in festlicher Weise würdigte und die Gemeinschaft zusammenbrachte.
Ein Fest der Sinne
Bereits zum 64. Mal führten die Landfrauen des Bezirks Dielsdorf am letzten Sonntag, dem 28. September 2025, den traditionellen Herbstmarkt in Regensberg durch. Schon früh am Morgen trafen sich die Landfrauen, um den Platz vor dem Schloss einzurichten und für die erwarteten Gäste vorzubereiten.
Obwohl sich das Wetter zu Beginn noch bedeckt zeigte, zog es bereits von Anfang an Besucherinnen und Besucher auf den Markt. Bei einem Kaffee und einem frischgebackenen Zopf liess es sich gemütlich in den Sonntag starten.
Ab Mittag zeigte sich dann doch auch die Sonne etwas mehr und mit ihr nahm der Strom der Besucher weiter zu, sodass zahlreiche Gäste auf den Marktplatz strömten. Neben Würsten vom Grill, selbstgemachtem Chnoblibrot und köstlichen Maiskolben gab es auch eine schmackhafte Suppe und Gebäck vom Brotstand. Ein alljährlicher Höhepunkt war auch wieder das abwechslungsreiche Buffet an Torten, die von den Landfrauen selbst und voller Hingabe gebacken wurden. Bereits um 14.30 Uhr waren die Torten restlos aufgegessen, was die Beliebtheit der süssen Köstlichkeiten unterstrich.
Doch auch zahlreiche andere Stände boten den Besuchern die Möglichkeit, frische Backwaren wie Brot, Zopf und Kleingebäck zu kaufen. Auch frisches Gemüse und Obst waren im Angebot, ebenso wie hübsche Blumengestecke, “Bölläzöpf”, selbstgemachte Konfitüren und Sirup. Für die Naschkatzen gab es selbstgemachte Brätzeli und andere Leckereien. Handgemachte Wollsocken sowie gestrickte und gebastelte Produkte rundeten das Angebot ab und luden zum Stöbern und Entdecken ein.
Selbstverständlich war auch für die Kleinsten etwas dabei! Neben einem Stand, der den Besuchern das Handwerk des Spinnens zeigte, gab es auch die Möglichkeit, Stroh zu flechten und die beliebten Äntli aus dem Brunnen zu fischen, um einen Preis zu ergattern.
Ein weiteres Highlight des Marktes war die Darbietung der Trachtengruppe Furttal, die mit ihren traditionellen Tänzen die Besucherinnen und Besucher erfreute. Auch das Konzert in der Kirche fand grossen Anklang und bot eine besinnliche Auszeit vom bunten Treiben auf dem Markt.
Ebenfalls ein verlässlicher Programmpunkt des Marktes war unsere Örgelifrau, Esther Studer, mit ihrer Drehorgel, welche uns einmal mehr den ganzen Tag mit ihrem abwechslungsreichen Repertoire verschiedener Lieder erfreute.
Ein ganz besonderes Ereignis war auch der 55. Geburtstag unserer Präsidentin, Pia Schellenberg, der dieses Jahr genau auf den Markttag fiel. Die herzlichen Glückwünsche und die festliche Stimmung trugen zusätzlich zur besonderen Atmosphäre des Tages bei.
Die Kombination aus kulinarischen Genüssen, kulturellen Darbietungen und der herzlichen Gemeinschaft machte den Herbstmarkt in Regensberg zu einem unvergesslichen Erlebnis für alle Besucher. Die Landfrauen des Bezirks Dielsdorf haben einmal mehr bewiesen, dass sie mit ihrem Engagement und ihrer Kreativität einen wichtigen Beitrag zur Gemeinschaft leisten. Wir freuen uns bereits auf den nächsten Herbstmarkt!
Insgesamt 122 Landfrauen aus dem Bezirk Dielsdorf haben die Möglichkeit wahrgenommen, gemeinsam einen spannenden Ausflug nach Bad Waldsee in Deutschland zu machen, um die Mostbäuerin und ihre vielfältigen Produkte kennenzulernen.
Die Reise begann mit einer gemütlichen Fahrt im Car über Schaffhausen, wo die Gruppe im Gasthof Ziegelhütte einen wohlverdienten Halt einlegte. Bei Kaffee und Gipfeli hatten sie die Gelegenheit, sich kurz die Beine etwas zu vertreten und das liebevolle und gemütliche Ambiente der Gaststube zu geniessen, bevor es weiter ging.
Pünktlich zum Mittagessen erreichten die Landfrauen das Gut der Familie Wahhershauser, die weithin als die «Mostbauer» bekannt sind. So wurden die Gäste auch stilgerecht von der Mostbäuerin hochstpersönlich begrüsst, bevor sie ihnen die Mostzüglevesper servierte. Neben Fleisch- und Käseprodukten wurden die schweizer Gäste mit zahlreichen Kräutern aus dem Garten der Mostbäuerin verwöhnt.
Nach der Stärkung stand eine aufregende Fahrt über die Felder an, die leider von kaltem Wind und unangenehmen Temperaturen begleitet wurde. Die Mostbäuerin selbst führte das Mostzügle mit ihrem Traktor an und sorgte für eine unterhaltsame Fahrt.
In der warmen Atmosphäre der hauseigenen Brennerei erfuhren die Landfrauen viel Wissenswertes über die Aroniaplantage, die Bienenhaltung, die Streuobstbäume und verschiedene Kräuter. Insgesamt 12ha gross ist die Aroniaplantage und schon vielen Gästen konnten die Mostbauer mit ihren selbstproduzierten Produkten helfen, ihre Gesundheit zu verbessern. Der hohe Anteil an roten Farbstoffen in der Aroniabeere sorge für viele positive Effekte. Auch die Mostbäuerin selbst stärkt sich täglich mit einer Portion Aroniasaft, um ihren intensiven Alltag gesund und mit viel Energie zu bewältigen. Diese Informationen erweiterten aller Wissen über die regionale Landwirtschaft und die Bedeutung von nachhaltigen Anbaumethoden.
Nach der informativen Führung wurden die Teilnehmerinnen erneut kulinarisch verwöhnt. Nun mit einem wärmenden Kaffee und selbstgebackenem Kuchen verwöhnt. Zudem hatten sie die Möglichkeit, die hauseigenen Produkte zu erwerben, darunter das von der Bäuerin frisch gebackene Bauernbrot.
Der Ausflug bot nicht nur eine schöne Gelegenheit zum Austausch und zur Geselligkeit, sondern auch einen wertvollen Einblick in die Arbeit der Landwirte und die Herstellung von regionalen Produkten.
Die Dielsdorfer Landfrauen kehrten mit vielen neuen Eindrücken und einem guten Gefühl von der Reise zurück und freuen sich bereits auf den nächsten gemeinsamen Ausflug.
Landfrauen des Bezirks Dielsdorf zu Gast in den Kammerspielen Seeb
86 Landfrauen des Bezirks Dielsdorf erlebten am Donnerstag, 27. März 2025, einen unvergesslichen Abend in den Kammerspielen Seeb in Bachenbülach. Die exklusive Veranstaltung war in kürzester Zeit ausgebucht, was die grosse Vorfreude und das Interesse an diesem besonderen Anlass unterstreicht.
Der Abend begann mit einem köstlichen Buffet, das sowohl warme als auch kalte Speisen bot und die Teilnehmerinnen verwöhnte. Nach dem Genuss der vielfältigen Leckereien durften die Landfrauen das unterhaltsame schweizerdeutsche Stück «Die lieben Eltern» geniessen.
Eine wohlverdiente Kaffeepause mit einer Auswahl an leckeren Desserts sorgte für eine angenehme Unterbrechung und bot den Frauen die Gelegenheit, sich auszutauschen und neue Bekanntschaften zu schliessen.
Insgesamt war es ein gemütlicher und geselliger Abend, der den Landfrauen die Möglichkeit bot, Zeit mit tollen Frauen zu verbringen. Solche Veranstaltungen stärken nicht nur die Gemeinschaft, sondern fördern auch den kulturellen Austausch und das Miteinander im Bezirk Dielsdorf.
Am Mittwoch, 12. März 2025, fand im Saal der Primarschule in Bachs die diesjährige Landfrauentagung des Bezirks Dielsdorf statt. Über 160 Teilnehmerinnen waren gekommen, um sich über die Aktivitäten und Entwicklungen des vergangenen Jahres zu informieren, sich auszutauschen und unter Gleichgesinnten einen gemütlichen Nachmittag zu verbringen.
Die Präsidentin Pia Schellenberg eröffnete die Veranstaltung mit einem umfassenden Jahresrückblick. Sie hob die zahlreichen Aktivitäten und Erfolge des Vereins hervor und bedankte sich bei allen Mitgliedern herzlich für ihr Engagement. Nach der Schweigeminute für die verstorbenen Landfrauen übernahm Regula Brunner vom Geschäftsausschuss der Zürcher Landfrauenvereinigung das Wort. Zu Beginn ihres ersten Anlasses dieser Art als Mitglied des Geschäftsausschusses bedankt auch sie sich bei den Landfrauen für die tatkräftige und unkomplizierte Unterstützung. Weiter macht sie uns auf die bevorstehenden Veranstaltungen der Zürcher Landfrauenvereinigung aufmerksam. Dies sind unter Anderem der sehr beliebte «Landfrauen Zmorge» im Strickhof und der Zürcher Wähentag, der dieses Jahr erstmalig durchgeführt wird am 31. Oktober.
Ein weiterer Punkt auf der Agenda war der Vortrag von Karin Keller, die von der ländlichen Familienhilfe sprach. Sie informierte die Anwesenden darüber, dass die ländliche Familienhilfe im Jahr 2024 insgesamt 9 Familien aus dem Bezirk mit insgesamt 54 Arbeitstagen unterstützen durften. Karin Keller drückte ihre Dankbarkeit aus, für alles, was die Landfrauen dazu beitragen.
Unter den zahlreichen Gästen befand sich auch Gabriella Vogel aus Windlach, welche im Frühling 2024 die Ausbildung zur «Bäuerin mit Fachausweis» abgeschlossen hat und von Pia Schellenberg geehrt wurde. Herzlichen Glückwunsch!
Nach dem offiziellen Teil wurde die Stimmung mit einem kurzen Spiel aufgelockert, bei dem Cornelia Frei vom Vorstand ihre übrigen Vorstandsmitglieder testete, wie gut sie die Mitglieder kennt. Dies sorgte für einige Lacher und eine entspannte Atmosphäre. Vielen Dank Cornelia, für die tolle Idee, und danke an alle Landfrauen, die den Spass mitgemacht haben!
Das nächste Highlight des Nachmittags war der Rückblick auf das letzte Jahr in Form eines Filmes, der von Cornelia präsentiert wurde. Sie betonte, wie viel Freude es ihr bereite, diese Erinnerungen festzuhalten, da die Fotografierten stets lächelten und die Freude sichtbar und spürbar war.
Nach einer kurzen Pause sorgte das Duo "Chrüsimüsi" mit einem einstündigen Theaterstück für Unterhaltung. Sie berichteten humorvoll von ihren Erlebnissen als Pflegerinnen in einem Seniorenheim und brachten die Anwesenden mit ihren lebhaften Erzählungen zum Lachen.
Den Abschluss der Tagung bildete ein geselliges Beisammensein bei selbstgebackenen Torten, Gebäck und Kaffee. Diese Gelegenheit wurde rege genutzt, um sich auszutauschen und ins Gespräch zu kommen. Die Landfrauentagung bot somit nicht nur einen Rückblick auf das vergangene Jahr, sondern auch die Möglichkeit, neue Kontakte zu knüpfen und bestehende Freundschaften zu pflegen.
Die Veranstaltung war ein voller Erfolg und zeigte einmal mehr, wie wichtig der Zusammenhalt und die Unterstützung innerhalb der Landfrauenvereinigung sind.








































